KULTURSALON LÜBECK
HAUS KLÖHN · KRONSFORDER ALLEE 24
Ein Haus für Musik, Literatur und Begegnung

Kultur in persönlicher Atmosphäre.

Willkommen im KulturSalon des Hauses Klöhn in Lübeck – einem Ort, an dem Musik, Literatur und Menschen in einem besonderen historischen Rahmen zusammenfinden.

Außenansicht der Villa in der Kronsforder Allee 24

Der Salon

Der KulturSalon versteht sich als persönlicher Ort für ausgewählte kulturelle Projekte: Kammermusik, literarische Lesungen und Abende, an denen Sprache und Musik miteinander ins Gespräch kommen.

Räume mit Atmosphäre

Der große Salon und der angrenzende Vorraum lassen sich zu einer gemeinsamen Fläche von rund 90 Quadratmetern verbinden. Der Vorraum kann bei Bedarf ebenfalls bestuhlt und in die Veranstaltungsfläche einbezogen werden.

Ein besonderer Mittelpunkt des Hauses ist der 2,26 Meter lange Grotrian-Steinweg-Flügel.

Die genaue Bestuhlung richtet sich nach Art und Ablauf der jeweiligen Veranstaltung.

Der große Salon mit Flügel und Bestuhlung
Der große Salon mit Flügel und flexibler Bestuhlung.
Vorraum des KulturSalons
Der Vorraum zum Konzertsaal mit rotem Teppich, Kristalllüster und Gemälden.

Ein Haus mit Geschichte

Die Geschichte der Villa reicht bis ins Jahr 1884 zurück. Die Jahreszahl ist am Eingangsbereich in den Stein eingemeißelt. Ein dort erkennbares Zeichen könnte auf den Maschinenfabrikanten Friedrich Georg Harder als ursprünglichen Bauherrn hinweisen; diese Zuordnung wird anhand historischer Quellen weiter geprüft.

Ein Bauplan von 1912

Der erhaltene Bauplan dokumentiert einen Umbau für zwei Wohnungen. Er wurde von Architekt Paul Preikert gezeichnet und trägt den Genehmigungsvermerk vom 6. Mai 1912. Bauherr des Umbaus war nach Ihrer Korrektur Martin Strack, der Sohn von Paul Strack.

Heinrich Alphons Plessing war von 1902 bis 1905 Eigentümer der Villa. Danach folgte Martin Strack, der Sohn von Paul Strack. Die Bewohner- und Eigentümerfolge lässt sich anhand der Lübecker Adressregister weiter nachvollziehen.

Familiengeschichte und neue Nutzung

1965 erwarben die Eltern des heutigen Gastgebers das Haus und eröffneten am 1. November desselben Jahres im Hochparterre ihre Arztpraxis, die sie bis März 1983 betrieben. Heute wird die Geschichte des Hauses durch kulturelle Begegnungen fortgeschrieben.

Bauplan von 1912
Historischer Bauplan: „Kronsforder Allee Nr. 24“, Umbau für zwei Wohnungen, 1912.
Die historische Planabbildung ist ein überliefertes Dokument; Bildbeschriftungen werden nicht stillschweigend verändert. Historische Angaben sind als vorläufiger Webseitenentwurf formuliert. Wo die Quellenlage noch geprüft werden muss, wird dies ausdrücklich kenntlich gemacht.

Veranstaltungen

Aktueller Programmschwerpunkt

„Lebensfuge“ – Lübecker Buxtehude-Tage

Monika Knoblochová, Cembalo · Johanna Krumstroh, Lesung

Das Literaturkonzert widmet sich dem bewegenden Lebensweg der Cembalistin Zuzana Růžičková und der lebensverändernden Kraft der Musik Johann Sebastian Bachs. Texte aus Růžičkovás Erinnerungsbuch Lebensfuge begegnen Werken von Bach, Domenico Scarlatti und Viktor Kalabis.

Ein weiteres Projekt im KulturSalon verbindet Musik mit Lebensgeschichten und Erinnerungsorten. Das Programm führt durch Stationen der Lebenswege und lässt Musik zu einem Ausdruck von Erinnerung und Menschlichkeit werden.

Porträt und Künstlerbiografien zur Lebensfuge
Die Künstlerinnen Monika Knoblochová und Johanna Krumstroh.
Programmseiten der Lebensfuge

Ein Einblick in das Programmheft mit dem musikalischen Programm und biografischen Informationen zu den Mitwirkenden.

Die Programmseiten werden hier als Einblick in das Projekt gezeigt. Den Einführungstext können wir anhand Ihrer Angaben noch genauer auf die konkrete Aufführung und die Mitwirkenden abstimmen.

Weitere Veranstaltungen im Rückblick

Zwei Beispiele für das Programm des Hauses: literarische Begegnungen und die Verbindung von Text und Musik.

17. Januar 2026 · 17 Uhr

„Leben Sie wohl und hole Sie der Teufel!“

Eine Heinrich-Heine-Collage aus Dichtung, Prosa, Briefen und Musik. Mit Sonja Szylowicki (Konzept und Sprache), Irene Husmann (Violine) und Elen Harutyunyan (Viola).

Beschnittene Einladung zum Heinrich-Heine-Abend am 17. Januar 2026

Eintritt frei – Spenden willkommen. Die Ankündigung dokumentiert die Veranstaltung; ein Rückblick mit Fotos kann später ergänzt werden.

22. November 2025 · 17 Uhr

Jan Wagner im Haus Klöhn

Lesung aus „Regentonnenvariationen“ mit musikalischen Vertonungen von Mathias Husmann, aufgeführt von Frauke Wehrmann (Sopran) und Mathias Husmann (Klavier).

Ankündigung: Jan Wagner, 22. November 2025

Die Originalankündigung wird als historisches Dokument gezeigt.

Die Idee des KulturSalons

Der KulturSalon Lübeck ist ein persönliches Projekt von Christoph Klöhn. Als Musiker und Liebhaber der Künste liegt ihm daran, einen Ort zu schaffen, an dem Musik und Literatur in einem angemessenen, persönlichen Rahmen erlebt werden können.

Im Mittelpunkt stehen nicht Größe oder Häufigkeit, sondern die Qualität der künstlerischen Begegnung und die Freude daran, einen besonderen Abend gemeinsam nachklingen zu lassen.